Auf den ersten Reisen mit unserer Betty Blue haben wir noch keine Texte für die Homepage geschrieben, jedoch wie immer viele Fotos gemacht. Die einzelnen Orte, die wir angefahren haben, haben wir auf Polarsteps (Link unten) festgehalten und mit Fotos ergänzt.
Eigentlich sollte uns diese Reise nach Österreich führen, aber die geplante Route ist wortwörtlich ins Wasser gefallen, da viele Teile von Europa zu diesem Zeitpunkt mit starken Regenfällen und Überflutungen gekämpft haben. In der Annahme, dass unsere Betty Blue nicht so gut schwimmen kann, sind wir etwas gegen Süden ausgewichen und haben Norditalien und Slowenien in Angriff genommen mit einen kleinen Abstecher nach Kroatien und einem Familienbesuch in Ungarn.
Aber auch hier hat uns das schlechte Wetter auf der Rückreise eingeholt und wir mussten geplante Teile von Slowenien (den Nationalpark) überspringen und früher als geplant wieder nach Italien zurückkehren. Dafür konnten wir die paar letzten sonnigen Tage in Bled (dem wahrscheinlich touristischsten Ort in Slowenien) geniessen und wir haben sogar ein Stück Küste gefunden, viel hat Slowenien davon ja nicht - nur rund 46 Kilometer.
Während wir in Norditalien schöne Städte besucht haben, hat uns Slowenien mit seinen gigantischen Höhlen verzaubert. In einer der Höhlen (Höhle von Postojna) konnte man sogar mit einem kleinen Zug reinfahren und danach sind wir immer noch über eine Stunde in dem gigantischen Höhlensystem herumgelaufen. Am Ende bevor wir wieder in den Zug gestiegen sind, durften wir noch einem kleinen klassischen Konzert beiwohnen - beeindruckend, eine Wahnsinns Akustik in der grossen Höhle.
In der anderen Höhle (Höhlen von Skocjan) war leider ein Fotografier-Verbot (offenbar gab es in der Vergangenheit zu viele Touristen die nicht fotografieren und unfallfrei laufen konnten...), weshalb es von dort keine schönen Fotos gibt, resp. nur die paar ausserhalb der Höhle und die paar Bilder, welche uns der Park selbst auf Anfrage gemailt hat. Aber über die schmalen Wege, hoch über dem Fluss zu laufen, die Brücke in 45 Metern Höhe über dem Fluss zu überqueren und sich dabei immer noch meterweit (an dieser Stelle rund 55 Meter) unter der Höhlendecke zu befinden, ist einfach der Wahnsinn. Auch zu Erfahren bis wo das Wasser bei Hochwasser gekommen ist (der Pegel ist mal schnell über 100 Meter angestiegen) ist beeindruckend. Es handelt sich um den grössten unterirdischen Canyon in Europa und der Fluss fliesst über 35 km weit durch die unterirdischen Höhlensysteme. Zwischendurch fühlt man sich ein bisschen wie die Gefährten in Herr der Ringe, auf dem Weg durch die Höhlen von Moria (Khazad-dûm) und der Unterschied zwischen einigen Touristen und Orks ist auch nicht immer so gross. Für Höhlenliebhaber wie Joli ein absolutes MUSS!
Folgende Bilder sind nicht von Benjoli sondern © Park Škocjanske jame






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