Sentier des douaniers
Wir haben noch genügend Zeit und wollen ein erstes Mal ein wenig der Küste entlang wandern. Nach 10 Minuten kommen
wir am ersten, mit Algen überfüllten Strand an. Nicht gerade einladend zum Baden, aber das wir wollen ja auch (noch) nicht.
Der Weg führt rauf und runter, vorbei an Blumen, Büschen und Mini-Dinos in verschiedenen Grüntönen. Nach eine knappen Stunde erspäht Beni dann auch schon ein kleines Restaurant in der Ferne und
zieht spontan das Tempo an, der Durst scheint gross zu sein.
Im kleinen, aber feinen Restaurant gönnen wir uns eine Pizza mit Chevre (wägä di Ässenszit) und ein lecker Bierchen bei schönstem Wetter und über 20 Grad, herrlich.
Weiter gehts mit einem Bambus als Wanderstock. Hin und zurück laufen wir etwa 3.5 Stunden auch vorbei an Stränden ohne Algen, weshalb wir doch noch einen kleinen Badestopp einlegen. Das Wasser
ist erfrischend aber nicht kalt, perfekt.
Macinaggio
Zurück auf dem Camping ziehen wir nach einer Dusche gleich wieder los um im nahegelegenen Dorf zu Abend zu
essen.
Leider sind wir um 17.30 Uhr noch viel zu früh zum Essen, überall werden wir darauf hingewiesen das Abendessen erst um 19.00 Uhr startet. Gezwungen zu hungern, harren wir bei einem Bier aus um
dann pünktlich, wie die Schweizer halt sind, um 19.00 Uhr in das Restaurant unserer Wahl einzutreten.
Ausser uns - keiner da! Gut für uns, wir bestellen umgehend Futter. Einmal das Fischmenu und einmal das Fleischmenu. Vorspeise, Hauptgang (insbesondere der Rochen) und Dessert sind richtig lecker
und wir kugeln uns bei Einbruch der Dunkelheit zurück auf den Campingplatz.
MAttei
Ausgeschlafen machen wir uns um 10 Uhr morgens auf den Weg den Zeigefinger Korsika zu umrunden und dann weiter Richtung Süden zu reisen. Dabei kommen wir in Mattei an einer kleinen, schmucken, alten Mühle vorbei, welche wir uns etwas genauer anschauen. Die Aussicht ist fantastisch. Es gibt auch noch einen Altar mit einer Maria oder Madonna – wir kennen uns da nicht so aus. Aber was Beni ganz genau weiss; die vielen kleinen Steinhaufen rundherum sehen Scheisse aus (er hat eine faszinierende Abneigung gegen von Menschen erschaffenen Steintürmchen). Beim wegfahren passieren wir noch einen Car mit Touristen und sind immer wieder froh, dass wir nicht in Reih und Glied mit unzähligen anderen Touristen dastehen und das exakt gleiche Foto schiessen müssen.
Port de Centuri
Ein kleines hübsches Fischerdorf mit einem der teuersten Restaurants der Insel, in welchem täglich fangfrische Langusten aufgetischt werden. Der
Reiz ist durchaus da aber der Preis dann doch deutlich zu hoch. Wir holen uns nach der Erkundung des Dörfchens lieber etwas aus dem kleinen Dorfladen und geniessen dann selbstgemachte Sandwiches
in der kleinen Bucht ausserhalb des Dorfes.
Nonza
Unser nächstes Ziel ist ein, durch Asbest schwarz verfärbter Sandstrand. Auf dem Weg sehen wir allerdings mehrere solche dunklen Strände und bemerken erst beim Dorf Nonza, dass hier wohl der «richtige» schwarze Strand wäre. Es ist proppen voll. Somit müssen wir das kleine, schmucke Bergdorf Nonza, von wo aus man auch direkt zum Strand gelangen könnte, mangels Parkplätzen leider auslassen, da es schlichtweg schon eine Herausforderung ist dort mit unserer Betty Blue überhaupt durchzukommen, so wild wie dort parkiert wird. Den «originalen» schwarzen Strand schauen wir uns somit nur aus der Ferne an. Baden wollten wir sowieso so nicht obwohl man nach neuesten Erkenntnissen sicher ist, dass es nicht gesundheitsschädigend ist – aber solche Erkenntnisse ändern sich ja auch oft auch wie Fahnen im Wind…
MArine de Farinole
Den restlichen Tag verbringen wir auf einem Camping mit Stellplätzen direkt am Meer. Hier geniessen wir die Sonne, kochen gemeinsam und planen die nächsten 1-2 Tage etwas voraus.


























































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