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Nochmals in den Norden

Ja auch die Energie fürs Texten (und nicht nur fürs Wandern) geht wohl dem Ende zu. Das ist alles, was Beni zu den letzten 5 Tagen und den gemachten Ausflügen noch notiert hat:

 

ADE BERGE, HALLO MEER - SAINT FLORENT
Bootstour, 2 Strände, Küstenspaziergang 2.5 Stunden, Restaurant im Nirgendwo

 

CAP CORSE - TAG VOR ABREISE! MACCINAGIO

Da das Wetter in dem Bergen sehr wechselhaft ist, wollen wir für die verbleibenden 48 Std in Korsika zurück an den Anfang ins Cap Corse. Wir wollen nochmals die kurze, hübsche Wanderung an der Küste machen, die Pizza Chevre kosten und am Abend im gleichen Restaurant den Rochen und Languste verspeisen.

Adiö Berge! Hallo Meer!

Hier doch noch etwas detaillierter und von Anfang an. Wir gehen zurück ans Meer, genauer nach Saint Florent. Das haben wir nämlich auf dem Hinweg verpasst, da wir lieber die Bergdörfer sehen wollten, die wir dann doch nicht gesehen haben. Auf dem Weg dorthin passieren wir von Lozzi her nochmals das enge, gewundene Tal und es ist auch von dieser Seite einfach traumhaft. Zumindest wenn man nicht wie Beni fahren und an den engsten Stellen ausweichen muss. Joli stresst das schon als Beifahrerin, Beni kratzt das herzlich wenig.

Saint florent

Direkt nach der Ankunft gehen wir ins Städtchen, um uns dort schon mal etwas umzusehen und vor allem um gut zu Essen. Der Ort ist hübsch aber allzu viel kann man hier nicht entdecken, weshalb wir Morgen einen Tagesausflug zu zwei bekannten Stränden in der Nähe machen wollen.

Plage Lotu & Saleccia

Von Saint Florent nehmen wir heute Morgen ein Boot, dass uns zum Strand Lotu bringt. Von dort kann man eine schöne Küstenwanderung machen, welche uns in 2.5 Stunden bis zum Strand Saleccia führt. Dort angekommen der erste Schock. Es sieht aus, als wären etliche Schulklassen ebenfalls an diesem Strand und zusätzliche einige Kuhherden. Ja richtig Kühe! Sehr spannend. Aber wenn wir schon mal da sind, wollen wir trotzdem baden gehen. Das Wasser ist auf jeden Fall sehr angenehm und macht uns vor allem Durst. Irgendwo war doch da vorhin ein Restaurant angeschrieben?! Wir laufen die Düne rauf und dann rein in den Wald, immer weiter durch die dichter werdenden Bäume bis wir von irgendwoher Musik hören. Da – gefühlt irgendwo im nirgendwo ist das Restaurant. Uns gefällts und wir bleiben eine Weile und Würfeln noch eine Runde.

 

Jetzt müssen wir aber zurück, wenn wir nicht das Boot zurück nach Saint Florent verpassen wollen und das will Beni bestimmt nicht, denn der Rückweg zu Fuss (Was durchaus möglich wäre) ist dann doch zu lang. Da wir doch noch zeitig am Strand Lotu zurück sind, können wir uns dort nochmals ein kühles Getränk gönnen bevor wir dann wieder auf das Boot steigen müssen, um zurückzufahren. 

Patrimonio

Als erstes steuern wir Patrimonio an. Naja, allzu viel sehen wir davon nicht. Wir halten an einem Parkplatz mit gut Aussicht an, verspeisen unser Schoggibrötli und fahren auch schon weiter.

Bastia

Bastia ignorieren wir eigentlich jetzt schon zum zweiten Mal aber immerhin haben wir dieses Mal von oben her einen kleinen Überblick und steuern direkt den Ort an, den Joli noch besuchen will, da er in einem ihrer Krimis so häufig vorkam.

Erbalunga

Ganz so malerisch wie im Buch beschrieben (oder in Jolis Vorstellung) wirkt es zwar nicht und auch die grosse Villa der Schwiegermutter des Polizisten aus dem Buch haben wir auch nicht mit Sicherheit gefunden, aber es ist eins schönes Dorf und wir verspeisen auf dem Markt auch noch eine lokale Spezialität.

Macinaggio (Plage Tamarone)

Und zu guter Letzt wie geplant nochmals die schöne Küstenwanderung mit der guten Pizza, ein paar kühlen Bierchen und einem Abschiedsbad im Meer. Am Abend gönnen wir uns nochmals das super Fischmenu, dass wir am ersten Abend hatten und heute statt das nochmals das Fleischmenu, gratinierte Muscheln und eine Languste dazu. Ein herrlicher Abschluss von superschönen Ferien.

zurück nach Hause

Von Bastia nehmen wir wieder die Fähre nach Savona. Allerdings ist es dieses Mal keine Nachtfähre und wir gehen auch nicht noch stundenlang über Nizza einen Umweg fahren sondern fahren direkt zurück. Eigentlich wollten wir an der Küste nochmals übernachten und gut Essen gehen, aber Beni zieht es nach Hause und so fahren wir durch. Wir fahren beide das erste Mal durch den Colle di gran San Bernardo (nicht gerade ein Schnäppchen) und kommen, dann kurz nach Mitternacht «nudufertig» zu Hause an.

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