ABSTECHER IN DIE BERGE & TÄLER - Lac de l'Ospedale - Cascade de Piscia di Ghjaddu
Obwohl der Osten eigentlich für viele schöne Strände steht, haben wir die schönsten aus unserer Sicht schon gesehen (oder wir haben einfach schon genug davon), weshalb wir mit unserer Betty einen kleinen Schlenker ins Inland und in die Höhe machen. Die Gegend ist wunderschön und erinnert uns etwas an die Bilder von Kanada, welche wir im Kopf haben für die nächste grosse Reise.
Wir stehen früh auf, aber leider spielt das Wetter nicht wirklich mit, Regen, Wolken und Sonne wechseln sich ständig ab. Bereits bei der ersten geplanten Wanderung, zu einem Wasserfall, winken wir Aufgrund des Wetters (es donnert und blitzt – viel zu gefährlich meint Beni) und eventuell auch aus Bequemlichkeit (meint Joli) ab und trinken stattdessen einen Kaffee. Trotzdem machen wir noch ein paar Meter auf dem Weg, um wenigstens bis zum Fluss zu kommen und werden immerhin mit einem neugierigen kleinen Vögelchen belohnt (keine Ahnung was für eines – Vorschläge?).
Col de bavella
Auf dem Bavellapass finden wir mit Ach und Krach gerade noch einen Parkplatz (also den Namen hat der Platz ja nicht verdient) – läck het das Lüt hie! Ob wir von diesem Platz jemals wieder wegkommen, ist noch offen, der Platz ist uneben wie sonst nichts und hat mehr Löcher und grosse Spalten als Flächen. Wir haben immer noch eher schlechtes Bergwetter weshalb wir ersteinmal einen kleinen Frühstückssnack zu uns nehmen. Aber auch hier kommen immer mehr Wolken und wir fahren entsprechend weiter. Der Tag respektive das Wetter nervt, sonnig wenn wir fahren und Wolken und Regen, wenn wir aussteigen und wandern wollen.
Vallée de la Solenzara
Deshalb nisten wir uns in einem Bergcamping direkt an einem Fluss ein und planen erstmal nichts mehr für den restlichen Tag. Als jedoch die Sonne wieder mal hervorkommt, wandern wir eine wenig dem Fluss entlang und springen an einem schönen Fleckchen auch noch ins Wasser (dazu müssen wir aber erstmals eine etwas strenge Kletterpartie zurücklegen). Zurück auf dem Camping wollen wir grillieren, sind uns aber über eine Stunde lang unsicher ob die Wolken über uns mit viel Wasser gefüllt sind oder nicht, weshalb wir bis nach dem Duschen zuwarten. Dann wagen wir die Aktion grillieren doch noch und prompt als der Grill steht und das Fleisch drauf liegt fängt es an zu tröpfeln. Beni harrt noch ein wenig im Regen aus bis die Übung dann spontan abgebrochen wird und Beni das nötigste «muddrig» wegräumt. Drinnen in der Pfanne wird dann fertig gebraten und das Fleisch mit Teigwarensalat schmeckt dann doch noch gut und hebt unsere Stimmung wieder etwas an.
MONTE SANTU
Los gehts, heute aber wollen wir wirklich wandern gehen (komme was wolle) und das Wetter ist auch wieder hübscher. Da wir frühmorgens sogar einen, von nur zwei Parkplätzen im Dorf ergattern können sind wir voller Zuversicht. Joli hüpft aus dem Auto, um die Wanderschuhe anzuziehen und hat innert Sekunden die ganzen Beine voller Ameisen - hier parkieren wir ganz sicher nicht.
Dann halt auf dem grossen Parkplatz 10 Minuten unterhalb des Dorfes. Die Wanderung ist schnell erzählt (Beni), eine Stunde durch den Wald bergauf, um zum Aussichtspunkt zu gelangen, welcher dann aufgrund der Wolken die umliegenden Berge nicht zu Vorschein kommen lässt. Den Rundweg (über einen Klettersteig, welcher als normaler Wanderweg gekennzeichnet ist) sparen wir uns aus Sicherheitsgründen, respektive Joli schaut sich die ersten paar Meter an und winkt direkt ab, Höhenangst und Kletterunfähigkeit lassen grüssen. Auch wenn nur kurz, das Wandern tut der Seele und der Stimmung gut.
Pielza - Strand inkl. Flugshow
Gegen Mittag finden wir bei einem Camping ein Plätzchen fast direkt am Meer wo wir den Nachmittag beim Trinken, Spielen, Spazieren am Strand und Grill n’ Chill geniessen. Als Bonus gibts es noch eine mehrstündige Flugshow des französischen Militärs und deren Flugzeuge dazu. Wie zum Beispiel der Patrouille France, mit der Kunstflugstaffel, Helikoptern, Kampfjets und einem grossen Transportflugzeug, welche direkt an unserem Strand ihre Übungen abhalten inkl. Lärm und vielen bunten Farben. Da könnten wir ewig zuschauen.




























































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