Bonifacio
Die schöne Stadt am Rande der Klippen befindet sich ganz im Süden. Wir parkieren etwas ausserhalb und wandern den Weg nach Bonifacio
aussenrum den Klippen entlang. Unterwegs begegnen wir noch einer Schildkröte. Salut!
Von weitem können wir die fast überhängend, auf den hohen Klippen gebauten Häuser sehen. Beeindruckend.
Nach etwa 20 Minuten stehen wir auch schon an Eingang der Stadt und holen uns Tickets für die Begehung der alten Mauern und steilen Treppe runter ans Meer. Auf dem gemütlichen Rundweg über die
Mauer hat man einen schönen Blick übers Meer und auch in die Stadt runter. Der strengere Teil kommt zum Schluss, nachdem wir die ganze Stadt schon zu Fuss erkundet haben kommt nun noch die sehr
steile Treppe des Königs von Aragon. Mit 187 sehr grossen Stufen, dürfen wir mit einem Helm bewaffnet den ganzen Weg bis hinunter zum Meer gehen. Runterkommen ist noch ganz easy, für uns
jedenfalls, andere haben bereits hier Mühe. Unten angekommen spaziert man einen schmalen Pfad knapp über dem Meer direkt an den Felsen entlang und wieder zurück. Dann geht es wieder die Treppe
hoch, der Aufstieg dauert ein paar Minuten und die Pumpe läuft auf Hochtouren. Geschafft, im Schweisse unseres Angesichts, kippen dann wir erstmal ein lecker Bierchen runter und bezahlen dafür
stolze 11 Euro (für 2x 2.5 dl Bier).
Anschliessend schlendern wir etwas ausserhalb der Innenstadt noch über den Friedhof und einmal rund um das Städtchen. Auf dem Rückweg schauen wir durchqueren wir nochmals die kleinen Gassen in
der Innenstadt, bevor wir uns, über den tiefer gelegenen Hafen, auf den Rückweg zu Betty Blue machen. Auf die Bootsfahrt verzichten wir aus Geldgründen und weil Beni meint, die Fotos finde man
bestimmt auch auf Google.
PLAGE DE RONDINARA
Es ist bereits 3 Uhr nachmittags bis wir am Camping am Strand Rondinara eintreffen. Es ist heiss heute, weshalb wir direkt nach dem Parken den kurzen Weg ans Meer machen, denn wir wollen ins Wasser. Doch der wunderschöne Anblick der Bucht lässt uns erstmal staunen. In den schönsten Blau und Türkistönen liegt das Meer vor uns. WOW! Zudem hat es nur wenige Menschen, was den «Schwumm» im Wasser perfekt macht. Zum Abendessen gibt’s dann die bereits gestern erwähnte Carbonara sowie Kaffee und Kekse zum Dessert.
STRÄNDE & CAMPING AM MEER
Ein neuer Tag und spontan Lust auf Kaffee und Strand. Auf unserer Reise rund um Korsika wollen wir uns all die schönen Strände im Süden und Osten der Insel anschauen, naja oder zumindest einige davon. Morgens um halb 10 steuern wir einen der auserkorenen Strände an und gönnen uns, etwas widerwillig (wegen dem Preis) einen kalten Kaffee und einen Ristretto zum Schnäppchenpreis von 11 Euro in einer Strandbar. Dafür dürfen wir immerhin den Camper auf dem Parkplatz stehen lassen, um ein wenig diesen und den nächsten Strand (Plage Tamaricciu & Palombaggia) zu erkunden. Irgendwie sind nämlich die Strandabschnitte nur via Restaurants oder sonstigen Liegenschaften erreichbar. Oder man parkiert oben an der Strasse, aber wenn wir das machen, kommt an unserer Betty nix mehr vorbei.
Nach einem ebenfalls teuren Einkauf im Spar steuern wir einen Campingplatz an, um den restlichen Tag etwas in Ruhe zu geniessen. Auf dem Weg läuft uns aus dem nichts noch eine Wildsau vors Auto, weshalb wir im ersten Moment völlig Baff sind. Wir wissen zwar, dass es in Korsika viele Wildschweine gibt aber mitten auf der Strasse haben wir dann doch nicht damit gerechnet. Aber «nüt passiert!». Auf unserem Camping beobachten wir den, wir nennen in mal «Rasenmähermann». Dieser mäht jeweils ca. 20 Minuten den nicht wirklich vorhandenen Rasen in der Umgebung und macht dann wiederum 15 Minuten Pause an der kleinen Strandbar, um sich eine Erfrischung zu gönnen, cooler Job das ist mal eine ausgewogene Work Life Balance. An unserem Platz, beinahe direkt am Wasser, machen wir uns eine Pizza auf dem Grill und geniessen den Tag bei Spiel, Spass und lecker Bierchen (und einem Apérol Spritz von der Strandbar).













































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