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San Sebstian

Schönster Stadtstrand Europas?

190'000 Einwohner, aber wir interessieren uns vor allem für einen der angeblich schönsten Stadtstrände in Europa und wenn wir ehrlich sind, eigentlich nur für die Pinchas (Pintxos), die kleinen Snacks resp. baskischen Tapas, welche in den vielen kleinen Bars zu einem lecker Bierchen oder zu einem lokalen Glas Weisswein (Txakoli) serviert werden. Der von der Stadt für Camper zur Verfügung gestellte Parkplatz ist für ca. 5 Franken nicht nur günstig sondern auch ziemlich gut gelegen. Nach einem 20 minütigen Fussmarsch sind wir bereits am Meer. Angekommen an dem grossen Strand in der Form einer Sichel, umgeben von hohen Mauern, schlendern wir in Richtung Altstadt, welche wir nach sehr gemächlichem Schlendern nach ca. einer Stunde erreichen.

PINCHAS / PINTXOS

Es ist Punkt Mittag und wir machen uns auf die gezielte Suche nach den berühmten Leckereien. In der Altstadt schlendern wir gemütlich durch die Gassen und prompt, an der ersten Bar, stechen uns beim Reinblinzeln die ersten Köstlichkeiten an der Theke ins Auge. Die Basis eines nahezu jeden Pinchas bildet eine Scheibe Baguette, welche mit allerlei Leckereien betürmt (neu erfundenes Wort von Beni) wird. Es gibt sie mit Shrimps, Thunfisch, Fisch, Rohschinken, Schafskäse, Oliven, Oktopus, Eiern, Muscheln, usw. um nur einige Variationen aufzuzählen. In vier verschiedenen Bars bestellen wir uns insgesamt etwa 12 der kleinen Leckereien und haben das Konzept letztendlich für gut befunden. Auch der lokale Weisswein und das Bier schmecken uns sehr gut.

WETTERHEXE

In der Schweiz und generell überall auf der Welt wird auch immer wieder gerne über das Wetter lamentiert.

 

Auch wir möchten da keine Ausnahme machen und euch sagen, dass wir innerhalb von ein paar Stunden von Regen, über einen kurzen wärmenden Sonnenschein bis hin zum kalten, beissenden Wind alles hatten.

MONTE IGUELDO

Jetzt wo unsere Leber und der Magen beschäftigt sind, schlendern wir, ein Stück direkt am Strand entlang, in Richtung Monte Igueldo – also wieder an das andere Ende der Sichel. Wo beim Hinmarsch noch sehr viel Strand da war, hat die Flut den grössten Teil davon mittlerweile schon gefressen und für uns erklären sich nun auch etwas die hohen Mauern. Das Meer kommt tatsächlich teilweise schon bis an die Mauer, obwohl die Flut gerade erst eingesetzt hat.

Der Monte Igueldo ist eine kleine Anhöhe über der Stadt, welche entweder zu Fuss, per Fahrzeug oder mit dem Funicular (Standseilbahn) erreichbar ist. So kurz vor 40 (und mit vollem Bauch) entscheidet sich Beni rasch für die gemütliche Bahn auf den Hügel. Oben angekommen stellen wir fest, das hier so etwas wie ein Minifreizeitpark eingerichtet wurde, welcher aber aktuell geschlossen, respektive sich offensichtlich in der winterlichen Revision befindet (wobei der nicht aussieht als wäre er erst gerade noch offen gewesen oder würde nächstens wieder öffnen…). Kurz gesagt es ist absolut tote Hose hier oben, Restaurant, Fahrgeschäfte, Toiletten - alles geschlossen. Ausser uns und einer Busladung Japaner sowie ein paar Bauarbeitern ist niemand da. Sozusagen ein Vergnügungspark ohne Vergnügen. Die Aussicht auf die Stadt ist trotzdem ziemlich hübsch und Beni entdeckt sogar eine Mini-Achterbahn mit Mini-Looping – wohl für die Haustiere nimmt er an – die ist selbst für Kleinkinder zu klein.

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Kommentare: 2
  • #1

    Kusle (Sonntag, 08 Februar 2026 10:05)

    Mjammjammjammjammm yummmie. Immer chli Ässenszyt ������� und lecker Bierchen � BRAVVVO �

  • #2

    Benjoli (Montag, 09 Februar 2026 18:29)

    Ässä u trinkä isch wichtig - jawoll!