Von unserem Stellplatz aus nehmen wir den Bus, um ins Zentrum zu kommen, welchen wir nach einem kurzen Sprint gerade noch erwischen, anstatt die 40 Minuten zu laufen. Einziges Ziel ist für uns, ist die Besichtigung der Kathedrale. Da wir gestern schon am einen Ende des Pilgerweges waren, müssen wir heute schon noch das zweite respektive offizielle Ende sehen (das es hier um das Grab des Jakobs geht, erfahren wir erst am Abend nach dem Besuch, als wir den Text für Fisterra schreiben – eh nu so de).
Gott sei Dank waren wir nicht auf dem Jakobsweg unterwegs, Joli haut es schon bei einer der kleinen Erhebungen auf dem Vorplatz der Kathedrale fast auf den Latz (kleiner Trampel). Der Besuch (der Kathedrale, nicht des Museums) ist gratis (auch eher selten für heilige Einrichtungen dieser Grösse) aber auch nicht sonderlich speziell. Das in vielen Religion mit Gold nicht gespart, sondern geprotzt wird, wissen wir ja längst, dass es dann aber immer so «unschön» aussehen muss, verstehen wir nicht. Allenfalls wäre es ein Gedanke wert eine Kirche wegen ihres Goldes, anstatt einer Bank wegen ihres Geldes auszurauben? Nur mal so in die Runde geworfen – ist sicher auch weniger gut bewacht...
Gold hin oder her wir begeistern uns sowieso mehr für die kleinen, schmalen Gässchen in der Altstadt, in welchen viele, teilweise auch hochpreisige, Restaurants angesiedelt sind. Wer die Wahl hat, hat die Qual und immer wenn wir uns endlich entschieden haben, ist das Restaurant voll oder es gibt eine riesige Warteschlange vornedran. Aber wir schaffen es dann doch noch. Tintenfisch (Pulpo) ist Trumpf denn wir sind in einer Pulpería gelandet. Im Vergleich zum Tintenfisch hier, ist das kaugummiartige Zeug bei uns ein Witz.
Wir haben jetzt schon in einigen Orten gesehen, dass Churros mit Chocolate angeboten wird. Und da sieht man immer, wie jemand einen Churro in dickflüssige Schokolade tunkt. Das müssen wir auch noch probieren. Wir bestellen 6 Churros und eine Schokolade – etwas irritiert vom Umstand, dass die Dame uns fragt ob wir zwei Schokoladen wollen… Naja später erkennen wir wieso. Es ist für uns zwar, wie warme Schokoladencreme, aber hier kann man das entweder so haben oder etwas mit Milch verdünnt und man trinkt, respektive löffelt, dass dann auch aus, wenn man die Churros fertig getunkt hat. Eine etwas deftigere heisse Schoggi als wir uns das gewohnt sind, aber erstaunlich gut und nicht süss, meint Joli beim Auslöffeln, während es Beni einmal durchschüttelt und er nur meint «du Schwy!».
Gestärkt und zufrieden, machen wir uns, an dem heute wettertechnisch guten Tag, dankbar auf den Rückweg. Eigentlich wäre jetzt noch genug Zeit um einmal zu Waschen aber da wir die Waschmaschine und den Stellplatzbetreiber nicht finden können, öffnen wir halt noch eine Flasche Rosé und lassen den Abend gemütlich ausklingen.



























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renate (Donnerstag, 19 Februar 2026 18:02)
mir gfaut das guld ir chiuche . gueti zyt
Benjoli (Mittwoch, 25 Februar 2026 21:48)
Ds Goud gfaut üs o - aber dFigürli dörfte aube scho chli hübscher si wosi drus mache �