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Concarneau & Quimper

Concarneau

Heutiges Tagesziel; irgendwo Moules-Frites essen, dass hatten wir schon mal als Ziel, es konnte aber noch nicht realisiert werden. Dazu muss man sagen, das wir noch nicht an vielen Restaurant mit Moules-Frites vorbeigegangen sind. Aber von früheren Frankreich Besuchen haben wir im Kopf, dass dies in jedem Restaurant immer angeschrieben war. Komisch. 

 

Übrigens entdecken wir hier erneut zweisprachige Ortsschilder. In der Bretagne spricht man, wie bereits im Baskenland (Spanien & Frankreich) nebst Französisch noch eine weitere Sprache; Bretonisch. Es handelt sich hierbei um eine keltische Sprache (verwandt mit dem Walisischen und Kornischen). Allerdings ist Bretonisch die einzige auf dem Festland verbliebene keltische Sprache.

Ziel nicht erreicht

Das Altstädtchen in Concarneau ist auf einer kleinen Insel umrundet von Stadtmauern und sehr hübsch anzuschauen. Aber wie so oft wirkt auch hier alles leer und verlassen. Deshalb suchen wir uns ein Restaurant im Altstadtteil ausserhalb der Stadtmauern. Aber unsere Suche nach Moules-Frites ist auch heute erfolglos, wir können wieder nichts finden da fragen wir kurzerhand im Restaurant gezielt danach. Und siehe da, die herzliche Madame erklärt uns; ganz einfach, es ist nicht Saison - na das erklärt alles. Uns war nicht bewusst, dass Muscheln Saison haben (oder eben auch nicht). Dann essen wir aber trotzdem im auserwählten Restaurant sehr lecker zu Mittag, bevor es nochmals auf einen Schlenker durch die Altstadt geht, Joli will eine neue Regenjacke. Auch diese Suche endet erfolglos und darum setzten wir uns etwas später auch noch in eine Crêperie für «une petite dessert», doch nachdem wir uns an einen gerade frei gewordenen 2er Tisch an die Sonne gesetzt haben, werden wir gebeten uns umzusetzen. Der Platz sei reserviert – in einem Restaurant, welches in 20 Minuten schliesst? - ja dann. Der neue Platz ist dann nicht mehr an der Sonne und Beni wird gleich nach dem Absitzen schon wieder aufgefordert den Stuhl umzuplatzieren, da er sonst auf der Strasse sitze (der letzte Gast an diesem Tisch sass aber genau gleich da und in diesem Teil der Altstadt herrscht Fahrverbot…). Zu viel für Beni, genervt steht er zum zweiten Mal auf und läuft dann abwinkend davon. In Anbetracht dessen, dass jedes zweite Restaurant eine Crêperie ist, wird es kein Problem sein noch zu unserem Dessert zu kommen.

QUIMPER

Am frühen Nachmittag fahren wir noch 30 Minuten weiter nach Quimper, wo wir auch übernachten wollen. Als etwas merkwürdig stellt sich der hiesige Stadt-Campingplatz heraus. Er scheint fast wie verlassen obwohl ein paar uralte Camper und Wohnwagen rumstehen. Es gibt auch keine Schranke zu passieren und die Hütte, welche der Empfang sein könnte, ist verlassen. Vom 14. – 27. Februar ist laut Zettel nur am Morgen jemand da und am Wochenende niemand – heute ist aber Samstag der 28.2. – daher sind wir nicht so sicher, ob wir hier noch jemanden antreffen werden. Gemäss Homepage und Zettel sollte demnach heute ab dem späten Nachmittag bis 18:30 noch jemand da sein. Wir werden sehen.

 

Mit dem Bus, welcher hier an den Wochenenden offenbar für jedermann gratis fährt, sind wir ruckzuck in der Altstadt. Wir schlendern völlig ziellos durch die Gassen, aber die Stadt hat wirklich Charme, dass muss man ihr lassen und hier ist auch nicht alles wie ausgestorben. Nachdem wir die gleiche Gassen etwa zum dritten Mal durchwandert haben (das wissen wir so genau weil wir jedes Mal vor dem Schaufenster der Bäckerei inne gehalten haben und uns überlegt haben ob wir was kaufen sollen) und auch einmal durch die Kathedrale gestreunt sind (wo Beni noch auf einen Schnupf eingeladen wurde - Priez) kommt uns die zündende Idee. Wieso nicht hier noch irgendwo einen Crêpes futtern gehen, futtern macht glücklich. Genüsslich verputzen wir einen mit Schafskäse und Konfitüre und einen mit Nutella, Nüssen und Rahm, leeeeecker. 

 

Zurück auf dem Campingplatz (vor 18:30) ist immer noch niemand da, der unser Geld will. Auch am nächsten Morgen nicht. Und wie bei anderen Plätzen üblich, hat es hier auch keine Anweisungen was zu tun ist wenn niemand da ist oder eine Box, um das Geld zu deponieren. Na dann; wir sagen Dankeschön und auf (vermutlich) Nimmerwiedersehen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Moeni (Donnerstag, 05 März 2026 15:09)

    I machä z Fitnessstudio scho mau parat für öich���

  • #2

    Kuslä (Donnerstag, 05 März 2026 15:30)

    …und wieso de nid in Concarneau is l‘amiral (am commissaire Dupin si Lieblingsbeiz) und Steak Frittes fuettere? Hä hä? ����