Berge, Schlösser, Meer; wilder, rauer und nach und nach immer grüner wird es auf der Insel.
BEN BULBEN FOREST WALK
Ein Berg (oder eher Hügel für uns Schweizer) mit einer aussergewöhnlichen Form, welchen man schon von weitem sieht. Irlands Tafelberg. Wir spazieren hier den, mit 5.5 Kilometern, längsten der drei Wanderwege dem Berg entlang und durch den anliegenden Wald. Laut Plan laufen wir den Rundweg im Uhrzeigersinn, weil wir so immer den Berg vor uns haben. Effektiv kann Joli nach wie vor links und rechts nicht unterscheiden und beide laufen wir auch immer zuerst los bevor wir uns orientieren. Was damit endet, dass wir den Rundweg doch im Gegenuhrzeigersinn laufen. Pluspunkt? Wir haben die Sonne «im Rücken» (naja fast) und das Licht zum Fotografieren ist daher besser. Nicht optimal, aber besser und wenn wir tatsächlich schon mal Licht in Form von Sonne gniessen können wollen wir uns ja nicht über Gegenlicht beschweren. Der Rundweg ist gemütlich und der Berg heute (offenbar ausnahmsweise) auch nicht in Wolken gehüllt, was eigentlich eine Besteigung anbieten würde. Aber der Vorteil unserer Reise? Wir müssen gar nix und wenn wir keine Lust haben, dürfen wir auch einfach faul sein und rauf schauen statt rauf laufen.
Classiebawn Castle & Mullaghmore HEAD
Ein paar Fahrminuten später sind wir an der Küste und erreichen den Mullaghmore Loop in Nähe des Classiebawn Castle. Das Schloss steht auf einem riesigen Privatgelände und so richtig nah kommt man nicht heran. Eigentlich wollen wir vom Dorf den 4 Kilometer Loop laufen, aber aktuell befinden wir uns schon mit dem Auto auf dem Loop – alsooooo… In der Mitte hat es einen Aussichtspunkt. Dort parkieren wir und laufen die 15 Minuten zu dem Punkt zurück, von wo aus man das Schloss sehen kann. Auch hier ist natürlich das Werbefoto zum perfekten Zeitpunkt mit dem perfekten Wetter gemacht worden. Wir haben Gegenlicht und die Gischt peitscht wieder mal an Land, als hätte sie den ganzen Tag nichts anderes zu tun. Trotzdem ist der kurze Spaziergang dem Ufer entlang schön, auch wenn wir den ganzen Weg wohl wenig entspannend gefunden hätten, da man die ganze Zeit der Strasse entlang läuft und nicht gerade wenige Autos hier durchfahren, welche dann überall am Strassenrand anhalten. Zudem ist der Wind ist auch hier brutal anstrengend. Die Küste und das Meer wiederum wild und brachial. Aber die Sicht auf das Schloss in der Ferne und den Ben Bulben Berg dahinter sieht trotzdem hübsch aus. Abend nächtigen wir auf einem Campingplatz ganz in der Nähe, denn morgen wollen wir einen ersten Abstecher nach Nordirland machen, wir sind schon ganz in der Nähe der Grenze.





























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renate (Mittwoch, 22 April 2026 08:54)
huch,noch weiter nordwärts,da wirds ja noch kälter.mich schauderts schon beim bilder anschauen.bei uns geht zwar die bise schon etliche tage und ich bin angezogen wie ihr und die haare sind ebenfalls verweht. häbets guet
Benjoli (Donnerstag, 23 April 2026 18:10)
Hihi ja gäu - mir löhnis itz de gloub aus beschti Houptdarsteller bi "vom Winde verweht" la nominiere. Haha!