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Auf an neue Ufer!

ALLE SCHOTTEN DICHT?!

Na hoffentlich! Denn wir befinden uns auf der Fähre von Nordirland nach Schottland. Nach der Passkontrolle folgte beim Boarding noch die Grenzkontrolle. Die beiden freundlichen Frauen am Zoll wollten dann noch einen Blick unter die Motorhaube und ins innere unserer Betty werfen. Mit den Schuhen über unseren erst kürzlich, gewaschenen Teppich, durch unsere Stube an der Küche vorbei bis ins Bad ist die gute Frau gelaufen, tja was sein muss, muss sein. Die Überfahrt dauert nur gerade 2 Stunden, es reicht für einen Kaffee etwas Texte schreiben und «die Besichtigung» der Fähre. Die Zeit vergeht wie im Flug nur einfach auf dem ruhigen Wasser und nicht in der Luft.

Bei der Ankunft in Schottland werden wir einerseits von traumhaftem Frühlingswetter begrüsst und auch noch ohne Kontrolle am Zoll gleich durchgewunken. Nun sind wir definitiv angekommen im bereits fünften Land auf unserer Reise. Der Eintritt in ein neues Land gibt uns jedes Mal aufs Neue einen Extra-Kick. In Schottland bleiben wir etwa 6 Wochen, das heisst unsere Ferien hier fangen gerade erst an und uns stehen noch ganze 6 Wochen Abenteuer bevor. 

CULZEAN CASTLE

Wir beginnen unser schottisches Abenteuer mit der Besichtigung des Culzean Castle. Beni hat sich sehr auf die schottischen Schlösser gefreut, diese sind in vielen Fällen noch vollständig oder zumindest sehr gut erhalten (nicht nur Steinhaufen) und es gibt im Inneren vieles zu entdecken. Culzean Castle gehört zum National Trust of Scotland. Der National Trust for Scotland (NTS) ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung, die seit 1931 als Schottlands grösste Naturschutzorganisation dient. Er schützt und verwaltet historische Häuser, Gärten, Küstenlandschaften, Berge und Schlachtfelder, um das schottische Erbe zu bewahren und zugänglich zu machen. Anstatt den einzelnen Eintritt, von zusammen 44 Pfund, bezahlen wir gleich für den Jahrespass, welcher uns 140 Pfund kostet. Mal schauen ob es sich für uns lohnt in den folgenden paar Wochen, ansonsten betrachten wir es als Spende an den Naturschutz in Schottland. Wir besichtigen zuerst das schmucke Schloss und nehmen uns im Anschluss noch den Park und die Küste vor.

 

Im Schloss ist gleich das erste Zimmer eines mit WOW-Effekt, das Eingangs- / Waffenzimmer. An den Wänden findet man richtige Kunstwerke mit hunderten uralten Pistolen und Schwertern geformt, welche Kreisförmig oder Oval angelegt sind. Wir staunen nicht schlecht und Beni entdeckt sein erstes Souvenir. So eine Minikanone hätte er gerne zu Hause auf dem Balkon, um damit den Kirchenglocken, vis-à-vis von unserem Balkon, einmal so richtig den Gong zu schlagen. Oder vielleicht die ganze Glocke runterballern... Neeeein natürlich nur um beim überaus hübschen und lautstärkemässig ach so angenehmen, wunderschönen Bimmeln mitzuhelfen. 

Die Inneneinrichtung ist beeindruckend. Allem voran auch die vielen Bilder die teilweise grösser sind als einzelne Wände in unserer Wohnung!!! Ein weiterer Blickfang ist die riesige Küche mit den übergrossen Küchenutensilien und unzähligen Kupferpfannen, mit welchen man auf den über 6 Feuerstellen brutzeln konnte. Auch die Aussicht aus der Küche ist ein Highlight. Hier würde es Beni sehr gefallen zu kochen. 

Zwei weitere Stunden schlendern wir durch die riesige Parkanlage, durch einem wunderschönen von «Bluebellybells»-Teppichen übersäten Wald, vorbei an einem grossen See, wo wir (vermutlich) eine Schwester von Nessi antreffen und dem Strand entlang. Ganz hinten hat es ein Café und Beni voller Vorfreude beschleunigt den Schritt, nur um dann traurig auf der Bank zu sitzen als Joli ankommt – geschlossen! Es ist zwar sonnig aber im Wald schon fast wieder kühl und etwas zügig. Gerade als Beni seine Winterkappe aus dem Rucksack hervorkramen will kommt ein junger Schotte in kurzen Shorts und oben ohne um die Ecke, da kommt man sich doch ein bisschen blöd vor und lässt die Kappe stecken. 

Am Strand üben wir dann auf einem «echt hohen» Baumstamm noch etwas das Balancieren, nicht ganz ungefährlich, bei einem allfälligen Sturz aus etwa einem Meter in den weichen Sand ist da nicht zu spassen. Als wir den Strand verlassen wollen, sehen wir dann etwas überraschend auch noch die ersten Delfine auf unserem Abenteuer. «Ha!», meint Joli – «und auch noch zwei. Dabei hast du mich am Morgen noch ausgelacht, als ich sagte, vielleicht sehen wir Delfine bei der Überfahrt!

 

Nach einer kleinen Stärkung im Schlosscafé machen wir uns wieder auf den Weg. Nach einer Stunde fahrt erreichen wir unseren Campingplatz am Loch Doon, hier bleiben wir aufgrund des guten Wetter gleich 2 Nächte. Auf eines könnt ihr euch schon mal gefasst machen, es gibt viele Löcher in Schottland und ihr werdet noch von vielen lesen, aye! 

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Kommentare: 2
  • #1

    renate (Sonntag, 10 Mai 2026 18:24)

    ich l i e b e schottland. bitte um viele bilder,smile

  • #2

    Benjoli (Freitag, 29 Mai 2026 19:18)

    Ui du wosch gar ni wüsse wie viu Biuder mir scho gmacht hei. Ds würd dHomepage sprängä hihi.